• Natalia Sousa

TRATON GROUP investiert bis 2026 insgesamt 2,6 Mrd € in Forschung und Entwicklung der E-Mobilität.

Die TRATON GROUP intensiviert ihren Wechsel hin zu alternativ angetriebenen Nutzfahrzeugen und plant dafür bis zum Jahr 2026 Investitionen von 2,6 Mrd € in Forschung und Entwicklung der Elektromobilität. Zuvor hatte das Budget 1,6 Mrd € bis 2025 betragen. Gleichzeitig fährt TRATON die Investitionen in konventionelle Antriebe zurück.





Christian Levin, CEO der TRATON GROUP: „Die TRATON GROUP wird mit ihren Marken beim nachhaltigen Transport eine führende Rolle einnehmen. Unsere Planung für die nächsten fünf Jahre haben wir daher konsequent auf den batterieelektrischen Antrieb ausgerichtet. Er ist auch für die Langstrecke klar die umweltfreundlichste, schnellste und gleichzeitig für unsere Kunden günstigste Lösung, auch wenn Wasserstoff in gewissen Nischen eine sinnvolle Ergänzung darstellen kann. Selbst die Belastung der Stromnetze fällt moderat aus, da Lkw vorwiegend zu angebotsstarken oder nachfrageschwachen Zeiten laden. Entsprechend fokussiert sollte der Aufbau der dringend benötigten Infrastruktur erfolgen. Der Aufbau des Schnelladenetzes für Pkw bietet dazu eine einmalige Möglichkeit für Synergien.“

Rein batterieelektrische E-Lkw haben gegenüber Wasserstoff-Lkw einen deutlichen Vorteil: Hier fließen drei Viertel der Ausgangsenergie in den Antrieb, bei Wasserstoff verbleibt nur ein Viertel für den Antrieb. Christian Levin: „Daher ist es unsere Priorität, in vollständig batterieelektrifizierte Fahrzeuge (BEV) zu investieren. Im Fernverkehr streben wir bis 2030 einen Anteil von 50 % emissionsfreier Lkw an – sofern die entsprechenden Regulierungsmechanismen und die Infrastruktur vorhanden sind.“ Am Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes für batterieelektrische schwere Lkw und Fernbusse will die TRATON GROUP gemeinsam mit Daimler Truck und der Volvo Group in einem Joint Venture arbeiten, für das bereits von allen Partnern Ende 2021 eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet worden ist und das nur noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht. Innerhalb von fünf Jahren nach Gründung des Joint Ventures sollen europaweit mindestens 1.700 leistungsstarke Ökostrom-Ladepunkte entstehen.

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