• Natalia Sousa

Mit Ridecare von Bosch bleiben Carsharing-Fahrzeuge in tadellosem Zustand

Wer Sharing-Fahrzeuge nutzt, erwartet ein verkehrssicheres und rauchfreies Auto. Mehr als ärgerlich ist es, wenn ein Fahrzeug Kratzer und Dellen hat oder in ihm geraucht wurde. Damit Sharing-Fahrzeuge künftig stets in einwandfreiem Zustand sind, entwickelt Bosch neue Ridecare-Lösungen für Flottenbetreiber und Mobilitätsdienstleister. Das Ziel: Jedem Nutzer eine noch sicherere und angenehmere Fahrt ermöglichen. Die erste Ridecare-Serienfunktion ist eine Rauch- und Schadenserkennung. Dafür kombiniert Bosch eine Sensor-Box im Fahrzeug mit einer cloudbasierten Datenauswertung mittels künstlicher Intelligenz. Sharing-Anbieter erhalten so transparent und in Echtzeit wichtige Informationen darüber, ob ein Fahrzeug beschädigt oder im Innenraum geraucht wurde. In Folge können Reparaturen oder Reinigungen künftig schneller und bedarfsgerechter erfolgen; das Flottenmanagement wird optimiert. „Wesentlicher Hebel für die Kundenzufriedenheit beim Carsharing ist ein jederzeit sicheres und komfortables Fahrerlebnis. Mit unseren Ridecare-Lösungen setzt Bosch einen neuen Standard für ein noch besseres Kundenerlebnis im Sharing-Markt,“ sagt Harald Kröger, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Aktuell arbeitet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit führenden Sharing-Anbietern aus Asien, Nordamerika und Deutschland in Pilotprojekten an der Serieneinführung seiner Rauch- und Schadenserkennung. Für diese erhielt Bosch zudem vor Kurzem die offizielle Zulassung durch den Tüv Süd. Darin bestätigt die Prüfgesellschaft die Zuverlässigkeit der Flottendienste.



Ridecare schafft Transparenz

Carsharing-Anbieter erhalten meist wenige bis keine Informationen darüber, ob ihre Fahrzeuge während der Vermietung beschädigt wurden oder in ihnen geraucht wurde. Oft werden zwar größere Schäden am Auto gemeldet, bei vermeintlichen Kavaliersdelikten bleiben die Anbieter jedoch meist auf den Reparaturkosten sitzen. Zu großer Unzufriedenheit bei Kunden führt zudem, wenn ein Nutzer ein Fahrzeug übernimmt, in dem zuvor unerlaubt geraucht wurde. Die Kosten für eine professionelle Innenreinigung summieren sich dann nicht selten auf mehrere Hundert Euro. Ridecare-Lösungen von Bosch machen nun für Carsharing-Anbieter transparent, was bisher nur bruchstückhaft erfasst wurde: Eine Sensor-Box im Fahrzeug erkennt sowohl Zigarettenqualm im Innenraum als auch Beschädigungen an der Außenhülle. Diese Art von Schäden mit nur einer einzigen Sensoreinheit zu detektieren, ist in der Branche ein Novum. Bisher gibt es lediglich Einzellösungen, die entweder Rauch oder Unfälle erfassen. „Die kombinierte Rauch- und Schadenserkennung von Bosch ist weltweit die erste Serienlösung, die beides kann – Schäden am und Rauch im Auto zuverlässig erkennen und transparent melden“, sagt Kröger. Die Sensoren der Box arbeiten zudem so präzise, dass sie nicht nur Unfälle, sondern selbst Parkrempler erkennen. Das gilt übrigens auch für den Fall, wenn ein Sharing-Fahrzeug gerade unvermietet im Stadtgebiet parkt und touchiert wird. Damit können Sharing-Anbieter direkt zuordnen, wer den Schaden verursacht oder im Fahrzeug geraucht hat.


Bosch kombiniert künstliche Intelligenz mit dem Internet der Dinge

Die neuartigen Flottendienste von Bosch umfassen eine fest an der inneren Windschutzscheibe der Sharing-Fahrzeuge verbauten Sensor-Box sowie eine intelligente Software zur Datenauswertung in der Cloud. Sobald die Sensorinformationen über Unfälle oder Rauch im Fahrzeuginnenraum an ein Cloud-Backend übermittelt wurden, kann Bosch daraus mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) die Intensität eines Aufpralls ableiten und für den Flottenbetreiber klassifizieren. Intelligente Algorithmen beziehen dafür sowohl die Fahrdynamikdaten des Autos als auch zusätzliche Informationen wie die Straßenbeschaffenheit mit ein. Sharing-Anbieter erhalten somit eine zuverlässige Information, ob eine Beschädigung lediglich kosmetischer Natur ist oder sie sofort begutachtet und repariert werden muss, damit die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs gewährleistet bleibt. „Mit Ridecare-Diensten von Bosch zeigen wir einmal mehr die Potenziale des AIoT – der Vernetzung von künstlicher Intelligenz mit dem Internet der Dinge. Davon profitieren künftig auch Nutzende von Sharing-Diensten“, sagt Kröger. Dank der KI-Datenauswertung kann Bosch zudem erkennen, wo am Fahrzeug sich die Beschädigung befindet, beispielsweise an der hinteren Stoßstange oder selbst am Unterboden. Das erleichtert die Dokumentation der Schäden und die Arbeit eines Gutachters. Werden die Daten der Sensor-Box später mit Bildern des Schadens kombiniert, erhalten die Betreiber von Flotten und Mobilitätsdiensten auf Wunsch zudem eine Schätzung der Reparaturkosten.



“Mit Ridecare-Diensten von Bosch zeigen wir einmal mehr die Potenziale des AIoT – der Vernetzung von künstlicher Intelligenz mit dem Internet der Dinge. Davon profitieren künftig auch Nutzende von Sharin

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