• Natalia Sousa

MAHLE nimmt an Wasserstoff-Förderprojekt der Bundesregierung teil

MAHLE erhält eine Förderung im Rahmen des Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zu den weiteren Partnern zählen sechs namhafte Unternehmen der Automobilzulieferer- und Logistik-Branche sowie drei renommierte Forschungsinstitute und Universitäten. Bei dem auf drei Jahre angesetzten Projekt, das zum 1. Juli 2021 gestartet ist, sollen leichte Nutzfahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren des Automobilherstellers Ford auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden. MAHLE forciert damit seine Aktivitäten zum Ausbau klimaneutraler Antriebstechnologien weiter.



„Wir sehen Wasserstoff als wichtigen Baustein für einen nachhaltigen Straßenverkehr. Unsere Teilnahme an diesem zukunftsorientierten Projekt ist ein weiterer Baustein der technologischen Transformation unseres Unternehmens“, sagt Michael Frick, Vorsitzender der Geschäftsführung (ad interim) und CFO des MAHLE Konzerns.

„Als Partner dieses wegweisenden Projekts kann MAHLE seine Expertise im Bereich Wasserstoff einbringen, in der Praxis erproben und damit wichtige Erkenntnisse für die künftigen Produktlösungen gewinnen“, sagt Dr. Marco Warth, Leiter Produktentwicklung Motorsysteme und Komponenten.

Für das Projekt werden die Partner erstmals ein sogenanntes Demonstrationsfahrzeug aufbauen. MAHLE wird hierfür die Entwicklung und Fertigung der Prototypen von Motor- und Ventiltriebkomponenten für den wasserstoffgetriebenen Motor mit Direkteinblasung übernehmen.


Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die Potenziale aller verfügbaren Antriebstechnologien ausgeschöpft werden. Daher setzt sich MAHLE für eine Technologieoffenheit ein: Neben der Elektromobilität inklusive Brennstoffzelle gehört für MAHLE der klimaneutrale Verbrennungsmotor, der mit nicht-fossilen Kraftstoffen wie Wasserstoff betrieben wird, zu den wesentlichen Zukunftstechnologien für einen nachhaltigen Antriebsmix. Bereits im März 2021 hat der Technologiekonzern am Standort Stuttgart auf 1.400 Quadratmetern Fläche ein neues Prüfzentrum für Wasserstoff-Anwendungen in Betrieb genommen. Das Unternehmen hat zwei Millionen Euro in die Anlage investiert, um seine Expertise in diesem Bereich auszubauen.

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