• Natalia Sousa

Maßgeschneiderte Hardware-in-the-Loop Lösung mit der CONiX Platform

Der deutsche Anbieter b-plus hat eine neue CONiX HiL-Lösung angekündigt. Das Unternehmen sagt, dass die Lösung in der Entwicklung und Validierung von ADAS / AD-Plattformen und Sensoren verwendet werden. Wie auch andere CONiX Solutions zeichnet sie sich durch ihre flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten aus. Von der Wiedergabe im platzsparenden Kompaktformat bis hin zu voll ausgestatteten HiL-Racks mit hoher Bandbreite für den 24/7 Einsatz bietet sie ein ganzheitliches Lösungsspektrum an.



Die CONiX HiL Solution kombiniert modulare Softwarebausteine mit modernster Hardware und kann sowohl als Open als auch als Closed Loop ADAS/AD-HiL-System eingesetzt werden.


Im Gegensatz zu klassischen HiL Systemen lassen sich die CONiX Bausteine individuell an die Kundenanforderungen anpassen und integrieren. Ganz nach dem Motto „nur ein Ethernet Kabel entfernt“ stellt b-plus automotive damit eine maßgeschneiderte plug and play Lösung für Ihre Kunden bereit.


Mit der neuen CONiX Solution kann die Effizienz der Produktentwicklungs- und Absicherungsprozesse gesteigert werden. Daraus resultiert eine nachhaltigere Verwendung von Entwicklungsressourcen und senkt langfristig Kosten und Risiken. Zudem lassen sich Entwicklungszeiträume deutlich verkürzen und die Abdeckung von Testfällen, die bei physischen Testszenarien nicht immer zuverlässig reproduziert werden können, wird vergrößert.


Letzteres erfolgt beim Einsatz einer HiL-Lösung durch den Wegfall eines zeitaufwendigen Prozessschrittes im Testprozess. An Stelle von realen Testfahrten treten dann Simulationen, die helfen das „Device under Test“ (DUT) in Echtzeit zu prüfen und weiterzuentwickeln. Erst wenn in diesem Testschritt alle Fehler behoben und alle Funktionen ausreichend getestet wurden, erfolgt der finale Test auf der Straße.


Die Lösung lässt sich nahtlos in vorhandene Kundentools und -prozesse integrieren und ermöglicht die zeitsynchrone Wiedergabe von Sensor-Rohdaten, Fahrzeug-BUS und Netzwerkinformationen. Dabei unterstützt sie gängige Sensortechnologien wie Radar-, Lidar-, und Kamerasensoren. Als Physical Layer werden dabei u.a. CSI2, GSML2 und FPD-III unterstützt. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch die Simulation der Fahrzeugkommunikation über CAN(FD) und automotive Ethernet mit den dazugehörigen Protokollen.


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