• Natalia Sousa

Autonomes Ridepooling als Treiber der Mobilitätswende

Für den Volkswagen Konzern ist das autonome Fahren eine Schlüsseltechnologie, die neue Mobilitätslösungen ermöglicht und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht. Volkswagen Nutzfahrzeuge, MOIA und ARGO AI erproben derzeit in einem Pilotprojekt ein autonomes Ridepooling-System in Hamburg, das 2025 in Serie gehen soll. Auf dem ITS zeigt MOIA anhand einer interaktiven Simulation, welchen Beitrag autonomes Ridepooling in großen Flotten für die Mobilitätswende leisten kann. In einem 1:2-Modell des ID.BUZZ AD macht Volkswagen Nutzfahrzeuge zudem verschiedene Nutzungsszenarien selbstfahrender Shuttles für den Transport von Gütern und Personen erlebbar. MAN Truck & Bus und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) präsentieren die Ergebnisse des gemeinsamen Pilotprojektes „Hamburg TruckPilot“. Die Partner haben auf dem HHLA Container Terminal Altenwerder gezeigt, dass der Realeinsatz von selbstfahrenden Lkw technologisch umsetzbar ist und sich effizient in Logistikabläufe integrieren lässt.



Gernot Döllner, Strategie-Chef im Volkswagen Konzern: „Intelligente Transportsysteme spielen eine Schlüsselrolle für eine zukunftsfähige Mobilität in Städten und darüber hinaus. Sie bilden die Grundvoraussetzung für CO2-neutrale, vernetzte, sichere und maßgeschneiderte Mobilitätslösungen und sind ein zentraler Stellhebel in unserer Konzernstrategie NEW AUTO. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir die Mobilität von Menschen und Gütern noch effizienter, nachhaltiger und komfortabler gestalten.“


Datenaustausch für mehr Sicherheit und Effizienz im Verkehr


CARIAD gibt Einblicke in datenbasierte Services, die dazu beitragen, die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Schon heute ermöglichen anonymisierte Daten aus Konzernfahrzeugen etwa Behörden in Europa und den USA die Instandhaltung der Straßen oder den Winterdienst zu optimieren. Bis 2030 werden bis zu 40 Millionen Konzernfahrzeuge mit der Cloud verbunden sein und so die Grundlage für einen sicheren Zugriff auf anonymisierte Fahrzeug- und Umgebungsdaten liefern. Über den Datenraum können Unternehmen und Organisationen souverän und sicher Daten austauschen, um innovative Mobilitätskonzepte zu ermöglichen und weiterzuentwickeln.


Ein weiteres Kernthema ist der konsequente Wechsel zur E-Mobilität. Elli schafft dafür ein komplettes Energie-Ökosystem rund um das Fahrzeug von Wallboxen bis hin zu digitalen Diensten. Auf dem ITS zeigt die Konzerntochter zudem, wie das E-Auto durch die Nutzung der Hochvoltbatterien als mobiler Speicher Teil des Energiesystems wird. Zudem verstärkt bidirektionales Laden die treibende Rolle der E-Mobilität für die Energiewende: Selbst erzeugter, regenerativer Strom kann im Fahrzeug gespeichert und bei Bedarf wieder in das Haus zurückgespeist werden. Damit werden Kunden nicht nur unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz, sondern sparen auch Kosten und CO2. Die Marken des Volkswagen Konzerns werden diese Technologie voraussichtlich ab 2022 in die Modelle auf Basis des Elektro-Baukastens MEB bringen.

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